cool hit counter Analytics by statpx
Einfache Rezepte · Süße Inspiration · Mit Liebe gemacht
KochBossBlog
October 27, 2026

Omas gefüllte Marmeladen-Plätzchen – So zart, dass sie auf der Zunge zergehen!

Omas gefüllte Marmeladen-Plätzchen – So zart, dass sie auf der Zunge zergehen!

Diese herrlich weichen und mürben Marmeladen-Plätzchen schmecken genauso wie früher bei Oma! Mit einem zarten Butter-Hefeteig und einer fruchtigen Füllung aus Pflaumen- oder Aprikosenmarmelade sind sie ein echter Genuss.

Schon beim Backen verbreitet sich ein wunderbarer Duft im ganzen Haus. Außen leicht goldbraun, innen weich und mit süßer Marmelade gefüllt – diese kleinen Köstlichkeiten verschwinden oft schneller vom Teller, als sie abkühlen können!

Das Rezept ist unkompliziert und eignet sich wunderbar für gemütliche Nachmittage, Familienfeiern oder die Weihnachtsbäckerei.

Zutaten

Für ca. 35–45 Stück, je nach Größe

Für den Teig:

Für die Füllung:

Außerdem:

Zubereitung

1. Hefe vorbereiten

Die Milch leicht erwärmen, sodass sie angenehm lauwarm ist. Sie sollte nicht heiß sein, damit die Hefe ihre Triebkraft behält.

Die Trockenhefe zusammen mit einem Esslöffel des Zuckers in die Milch geben und gut verrühren.

Die Mischung etwa 5–10 Minuten stehen lassen, bis sich die Hefe aufgelöst hat und erste kleine Bläschen sichtbar werden.

2. Butter und Eier vermischen

Die weiche Butter in eine große Rührschüssel geben.

Den restlichen Zucker hinzufügen und alles kurz cremig rühren.

Anschließend die beiden Eigelbe und das ganze Ei dazugeben und gründlich unterrühren.

Nun das Pflanzenöl hinzufügen und die Masse gleichmäßig vermischen.

3. Teig herstellen

Die vorbereitete Hefemilch zur Butter-Eier-Mischung geben.

Das Mehl nach und nach hinzufügen und zunächst mit einem Kochlöffel oder den Knethaken einer Küchenmaschine vermengen.

Anschließend den Teig einige Minuten kneten, bis er weich und möglichst geschmeidig ist.

Da der Teig viel Butter enthält, kann er anfangs etwas klebrig wirken. Deshalb nicht sofort zusätzliches Mehl hinzufügen.

4. Teig ruhen lassen

Den fertigen Teig zu einer Kugel formen und in eine leicht bemehlte Schüssel legen.

Mit einem sauberen Küchentuch abdecken und an einem warmen Ort etwa 45–60 Minuten ruhen lassen.

Der Teig sollte dabei etwas aufgehen und lockerer werden. Durch den hohen Fettanteil muss er sein Volumen nicht unbedingt verdoppeln.

5. Teig portionieren und ausrollen

Den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und in mehrere gleich große Portionen teilen.

Jede Portion etwa 3–4 mm dick ausrollen.

Für kleine gefüllte Marmeladen-Plätzchen den Teig in ungefähr 7–8 cm große Quadrate schneiden.

6. Mit Marmelade füllen

In die Mitte jedes Teigquadrats ungefähr einen halben bis einen Teelöffel Marmelade geben.

Abwechselnd Pflaumenmus und Aprikosenmarmelade verwenden, damit zwei verschiedene Geschmacksrichtungen entstehen.

Die vier Ecken des Teigquadrats vorsichtig zur Mitte hin einschlagen und leicht zusammendrücken, sodass kleine Päckchen entstehen.

Dabei darauf achten, dass die Marmelade möglichst gut eingeschlossen ist.

Tipp: Eine dicke Marmelade eignet sich besonders gut, da sie beim Backen weniger leicht ausläuft.

7. Plätzchen auf das Backblech legen

Ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Die gefüllten Teigpäckchen mit etwas Abstand darauf verteilen.

Die geformten Plätzchen während des Vorheizens noch etwa 10–15 Minuten ruhen lassen.

8. Goldbraun backen

Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Die Marmeladen-Plätzchen auf mittlerer Schiene etwa 15–18 Minuten backen.

Sie sollten eine schöne hellgoldene Farbe bekommen und außen leicht gebräunt sein.

Da jeder Backofen unterschiedlich arbeitet, die Plätzchen gegen Ende der Backzeit regelmäßig kontrollieren.

9. Mit Puderzucker bestäuben

Die frisch gebackenen Marmeladen-Plätzchen aus dem Ofen nehmen und einige Minuten abkühlen lassen.

Anschließend großzügig mit Puderzucker bestäuben oder vorsichtig darin wenden.

Wer eine besonders schöne weiße Oberfläche möchte, kann die Plätzchen nach dem vollständigen Auskühlen ein zweites Mal mit Puderzucker bestäuben.

Tipps für besonders zarte Marmeladen-Plätzchen

Die richtige Butter: Verwende weiche Butter mit Zimmertemperatur. Dadurch lässt sie sich leichter in den Teig einarbeiten.

Nicht zu viel Mehl: Der Teig sollte weich bleiben. Zu viel zusätzliches Mehl kann die Plätzchen trocken machen.

Marmelade mit fester Konsistenz: Pflaumenmus oder dick eingekochte Aprikosenmarmelade eignen sich besonders gut für die Füllung.

Nicht zu lange backen: Die Plätzchen sollten nur leicht goldbraun werden, damit sie innen angenehm weich bleiben.

Für einen schönen Abschluss: Puderzucker erst nach dem Backen auftragen. So bleibt die Oberfläche hell und appetitlich.

Aufbewahrung

Die vollständig ausgekühlten Plätzchen in einer gut verschlossenen Gebäckdose aufbewahren.

An einem kühlen, trockenen Ort bleiben sie einige Tage lecker. Für eine längere Aufbewahrung können sie auch portionsweise eingefroren werden.

Nach dem Auftauen einfach erneut mit etwas Puderzucker bestäuben.

Warum diese Plätzchen so besonders sind

Das Geheimnis dieser traditionellen Marmeladen-Plätzchen liegt in der Kombination aus Butter und Hefe.

Während die Butter für eine mürbe, zarte Konsistenz sorgt, macht die Hefe den Teig etwas lockerer.

Die fruchtige Marmeladenfüllung bildet einen wunderbaren Kontrast zum milden, buttrigen Teig. Besonders lecker ist die Kombination aus leicht säuerlichem Pflaumenmus und süßer Aprikosenmarmelade.

Genau solche einfachen Rezepte erinnern an die gemütliche Küche unserer Großmütter, in der es immer nach frisch gebackenem Gebäck duftete.

Fazit

Omas gefüllte Marmeladen-Plätzchen sind ein wunderbares Rezept für alle, die traditionelles, selbst gemachtes Gebäck lieben.

Mit wenigen Grundzutaten entstehen herrlich zarte, duftende Plätzchen, die sich sowohl für die Adventszeit als auch für den Sonntagskaffee eignen.

Einmal probiert, möchte man sie am liebsten immer wieder backen!

Viel Freude beim Nachbacken und guten Appetit!

← Alle Rezepte